
Braunbären- ein Herzensprojekt
Hier sind sie nun: 8 Braunbären, deren teils schreckliches Schicksal sie alle zu uns auf den Bärenhof gebracht hat. Und sie alle sind Persönlichkeiten. So unterschiedlich wie ihr Aussehen, so eigen sind sie auch in ihrem Wesen, und so individuell sind ihre Bedürfnisse. Bären sind deshalb nicht geeignet als Rudeltiere, sie sind intelligent und wählerisch- in der freien Natur Einzelgänger. Und aus diesem Grund meiden sie die meiste Zeit des Jahres ihre pelzigen Artgenossen- außer zur Paarungszeit im Mai und Juni, oder wenn Bärenmütter ihre Jungen aufziehen. Doch in menschlicher Obhut, also im Normalfall in Gehegen, versucht man Bären zu "vergesellschaften". Man tut es einerseits um die Tiere miteinander zu beschäftigen, da ja Umgebungsreize wie in der Natur teilweise fehlen, andererseits aus platztechnischen Gründen. Und dass auch Braunbären zu friedlichen sozialen Kontakten fähig sind, sieht man an den zahlreichen Grizzlys, die sich an günstigen Lachsfangstellen in Flüssen eine große Tafel über längere Zeiträume teilen. Wir prüfen über Monate hinweg, ob Sympathien zwischen zwei Individuen vorhanden sind, indem auch hier Futterstellen gemeinsam genutzt werden. Und manchmal entstehen richtige Freundschaften.

Liegen dir Bären auch so am
wie uns?
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UNTERSTÜTZEN
Fritz
ist also der größte Bär auf dem Hof. Er ist kastriert aber zeigt ein sehr dominantes Verhalten seinen Kameraden gegenüber und weiß, was er will. Einen Happen aus des Nachbars Schüssel zum Beispiel. Aber seine vermeintlichen Ansprüche kommuniziert er recht zurückhaltend, was also ohnehin meist ins Leere verläuft, denn die anderen Brummer wissen auch, was ihnen zusteht.

Heidi
kann ihr schlimmes Schicksal als Hundekampfbärin nicht leugnen, da sie ein abgerissenes Ohr und abgeschnittene Eckzähne aufweist. Nach Jahren der Regeneration hier hat sie sich gut erholt- sie ist immer auf der Suche nach Beschäftigung und ihre Neugier treibt sie bei jedem Geräusch hin zum Geschehen, damit sie nichts verpasst.

Petzerl
ist der wesentlich Dominantere der beiden Brüder und zeigt seine Überlegenheit seinem Zimmergenossen gegenüber bei etlichen Rangeleien, was dem Zuschauer ein Respekt einflößendes Schauspiel bietet. Man trifft sie spielend im Wasser oder bei einem Nickerchen auf dem Hang hinter ihrer Hütte.

Gretel
kam als trächtige Bärin zu uns und wurde Mutter eines kräftigen Bärenjungen „Raunzer”. Sie ist, anders als Heidi, ein zwar munteres aber entspanntes Weibchen, das sogar etwas ängstlich ist. Sie scheut tiefes Wasser und ist vorsichtig auf ihrer Holzschaukel.

Raunzer
ist der jüngste Bär bei uns als Sohn von Gretel 2005 hier geboren- er ist mittlerweile zu einem stattlichen Bären herangewachsen und hat sich an der Gesellschaft von Hansi erfreut, mit dem er einige Zeit in einem Gehege gelebt hat und der ihm ein guter Spielgefährte war. Hansi ist heuer leider verstorben.

Einer, dem unsere Tiere auch am Herzen liegen und dem wir vertrauen- unser Tierarzt! DANKE!
Mag. vet. med. Johannes Wipplinger
Mit langjähriger Erfahrung und einem großen Know- how steht er uns zur Verfügung. Er nimmt sich Zeit, unsere Fragen fachlich sehr kompetent rund um alles, was Tier betrifft zu beantworten und schafft es immer wieder, uns unsere Ängste und Bedenken im Handumdrehen zu nehmen.
Tierarzt in Wies


