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Die Betreuung

tägliche Aufgaben

Anders als in freier Natur steht uns die Aufgabe zu, für eine hygienische und saubere Umgebung zu sorgen. Und anders als in freier Natur steht wenig Platz für tierische Angelegenheiten zur Verfügung- womit uns dieser Umstand täglich auf den Plan ruft. Jeden Morgen werden bei Mensch und Tier mittlerweile schon bekannte Rituale abgehalten: die Schleusen werden geschlossen und ohne Risiko wird die Arbeit -Tier auf der einen, Mensch auf der anderen Seite- verrichtet. 

Säubern der Anlage



Gegen den Bärenhunger muss Einiges getan werden. Doch ist der Bär, da er ein Allesfresser ist, nicht wählerisch: er frisst Gemüse und Obst mit derselben Hingabe wie frischen Fisch, Fleisch oder Brot. Allerdings liebt er die Abwechslung- das gilt für die Art der Nahrung selbst, wie auch für die Präsentation. Wie in der Natur sollte er mit der Nahrungssuche beschäftigt werden, weshalb Honig oder Äpfel auf Bäumen besser schmecken, hat er sie sich durch Anstrengung redlich verdient. Auch aus dem Wasser gefischte Leckereien haben einen triumphalen Nebengeschmack.

 

Füttern



Eine unter Bären- und anderen Tierpflegern besonders beliebte Methode der Bereicherung ("Enrichment") in Sachen Füttern ist die sogenannte "Wasserbombe". Die geheimnisvoll bunten Dinger im köstlich kühlen Eis gefroren dürfen mit viel Vorfreude und Unterhaltungswert aus ihrer Umhüllung gebracht werden und entpuppen sich als Karotte oder ein Stück Apfel. Außerdem können sie im Wasser genossen werden, weil sie obenauf schwimmen und gleichzeitig so als Spielzeug dienen- Überraschungseier für Bären sozusagen. 

medizinische  Behandlung

Nicht nur im ernsten Krankheitsfall, sondern viel mehr zur Vermeidung diverser Krankheiten, werden unsere Bären natürlich ständig beobachtet und auch genaueren Kontrollen durch "bärenerfahrene" Tierärzte unterzogen. Sollte aber dennoch ein medizinischer Eingriff aufgrund einer Krankheit erforderlich sein, müsste eine Betäubung gemacht werden, um das Tier richtig behandeln zu können. Diese Situation gilt es aber zu vermeiden, da wie beim Menschen Risiken bestehen. 

Trotz der oft tragischen und physisch belastenden Vergangenheit mancher unserer Schützlinge erfreuen sie sich guter Gesundheit.

So konnten kleinere Übel, die unvermeidbar sind, bisher immer ohne besonderen Aufwand behoben werden.

Und war der Patient brav, gibt es auch einen Löffel Honig als Belohnung...